Tätigkeitsschwerpunkte

Bankrecht

Vor der Selbständigkeit als Rechtsanwalt war ich mehr als 6 Jahre Banker, zuletzt als Prokurist einer Genossenschaftsbank. Dadurch bin ich mit vielen bankrechtlichen Problemen vertraut. Dies betrifft einmal die gesamte Beratungstätigkeit einer Bank ebenso wie insbesondere den gesamten Bereich der Kreditverträge und der Kreditsicherheiten. Stichworte sind hier Grundschulden, Zweckerklärungen, Bürgschaften, Sicherungsübereignungsverträge und Sicherungsabtretungen. In diesen Bereichen verfolge ich mit besonderem Interesse die jeweilige höchstrichterliche Rechtsprechung.

Ein Schwerpunkt meiner bankrechtlichen Erfahrung liegt im übrigen in der freihändigen bzw. zwangsweisen Verwertung von Sicherheiten. Theoretische und praktische Erfahrungen durch die eigenverantwortliche Betreuung von Zwangsversteigerungsverfahren ergänzen diesen speziellen Bereich.

Aber auch die neueren bankrechtlichen Probleme sind durch entsprechende Fortbildungsmaßnahmen abgedeckt. Zu denken ist hier an Basel II und dem neuen Begriff des „Ratings“, der risikoorientierten Einordnung eines jeden Kreditnehmers. Hierbei werden auch weitergehende Anforderungen an Unternehmen, Selbständige und Gewerbetreibende gestellt, bei deren Erfüllung fachgemäße Unterstützung erwartet werden kann.

Durch den Kontakt zum LexisNexis Verlag Münster konnte ich zum Handbuch des Fachanwalts für Bank- und Kapitalmarktrecht die Bereiche Kredit- und Kreditsicherheitenrecht kommentieren. Dieses Handbuch soll im März 2010 veröffentlicht werden.

Weitere Informationen zum Thema Bankrecht und Vorfälligkeitsentschädigung finden Sie unter www.vorfaelligkeitsentschaedigung24.net.

Wirtschaftsrecht

Der Tätigkeitsschwerpunkt „Wirtschaftsrecht“ umfasst alle Rechtsteilgebiete, die für Unternehmen, Selbständige und Gewerbetreibende im Wirtschaftsleben Bedeutung haben können. Hierzu zählen insbesondere die Bereiche Handels- und Gesellschaftsrecht, Wettbewerbsrecht, Buchführungs-, Bilanz- und Steuerrecht. Zum Beratungsbereich gehört aber auch das Insolvenzrecht sowie die Fragen von Sanierung, Liquidation und Stillegung von Betrieben oder Betriebsteilen.

Durch die Verbindung des Wirtschaftsstudiums (Dipl.-Betriebswirt) mit dem Studium der Rechtswissenschaften und durch die jahrelange praktische Erfahrung als Banker biete ich meinen Mandanten ein breites Wissens- und Erfahrungsspektrum. Dies ermöglicht problemorientierte Lösungen, die häufig genug „vor Ort“ in den Unternehmen und Betrieben erarbeitet und umgesetzt werden können. Vielfach wird hierbei in Kooperation und Zusammenarbeit mit dem Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer des Unternehmers gearbeitet.

IT-Recht

In den letzten 10 Jahren hat der Bereich des IT-Rechts eine große Bedeutung erlangt. Hierzu gehören die Teilbereiche Domainrecht, Datenschutzrecht, IT-Vertragsrecht und Fernabsatzrecht. Die Fortbildung auf diesem lebhaften Rechtsgebiet ist durch die Mitgliedschaft in der INFOLAW-Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Thomas Hoeren, Münster gewährleistet. Die umfassende Bearbeitung von Mandaten gerade im Bereich Fernabsatzrecht haben auch Eingang gefunden in das 2008 beim LexisNexis Verlag Münster erschienene Buch: „Webshops rechtssicher einrichten und betreiben“ und in der Kommentierung der fernabsatzrechtlichen Vorschriften der §§ 312b ff. BGB im neuen Praxiskommentar zum Handelsrecht des gleichen Verlages.

Gerade diese Tätigkeit hat auch zu einer ausgeprägten Erfahrung im Bereich des Wettbewerbsrechts geführt. So wurden in den letzten Jahren zahlreiche Mandate wegen wettbewerbsrechtlicher Abmahungen, einstweiligen Verfügungen usw. bearbeitet. Hierbei hat insbesondere auch die Mitgliedschaft im Arbeitskreis Fernabsatzanwälte zu einer starken überörtlichen Kooperation geführt.

Forderungsmanagement

Der Begriff „Forderungsmanagement“ ist bewusst gegenüber dem althergebrachten Begriff „Forderungseinzug“ gewählt worden. Denn die Beratung und Betreuung meiner Mandanten setzt nicht erst ein bei der zwangsweisen Durchsetzung einer bereits begründeten Forderung durch Einleitung eines computergestützten Mahn- und Vollstreckungswesens. Der moderne Begriff „Forderungsmanagement“ bedeutet für mich vielmehr, dass die Beratung bereits bei der Vertragsgestaltung und -begründung, bei der beweissicheren Dokumentation der Lieferung oder Leistung bis hin zur ordnungsgemäßen Rechnungsstellung unter Berücksichtigung der seit dem 01.01.2002 geltenden Schuldrechtsreform einsetzt.

Mit Hilfe eines speziellen Computerprogramms und der jahrelangen Erfahrung auf diesem Gebiet kann ein kostengünstiges Forderungsmanagement angeboten werden.