Irreführungsproblematik bei verlängerten Rabattaktionen

Das OLG Köln hat in einem Urteil vom 25.03.2011 (Az. 6 U 174/10) die Zulässigkeit der Verlängerung von Rabattaktionen eingegrenzt.

Danach begründet die Verlängerung einer auf einen bestimmten Zeitraum befristet beworbene Preisherabsetzung eine objektive Irreführung des Verkehrs iSv § 5 UWG unabhängig davon, ob der Werbende schon bei der Werbung für den ersten Zeitraum des Angebots die Absicht der Verlängerung hatte.

Dies bedeutet, dass bei der Verlängerung einer Preisaktion nachvollziehbare, objektive Gründe vorliegen müssen, um diese Verlängerung ausnahmsweise nicht wettbewerbswidrig werden zu lassen.

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